Architektur, Bauingenieurwesen, Gestaltung und Medien – mit ihren Fakultäten und Arbeitsgebieten verfügt die Bauhaus-Universität Weimar heute über ein einzigartiges Profil.
Aufbauend auf die ingenieurwissenschaftlichen und architekturorientierten Disziplinen hat die Bauhaus-Universität Weimar ein breites Lehr- und Forschungsprofil entwickelt. Das Spektrum der Universität umfasst heute über 30 Studiengänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visuelle Kommunikation, Mediengestaltung und Kultur bis zu Architektur, Bauingenieurwesen, Baustoffkunde, Verfahrenstechnik und Umwelt sowie Management.
Der Begriff »Bauhaus« im Namen unserer Universität steht heute für Experimentierfreudigkeit, Offenheit, Kreativität, Nähe zur industriellen Praxis und Internationalität. Ausgehend von der Tradition des Bauhauses sind auch alle Fakultäten an der Gestaltung des öffentlichen Raumes beteiligt.
Wir begreifen es als eine Aufgabe, auf den jeweiligen Gebieten der Wissenschaft und der Kunst an der Konzeption, Konstruktion und Gestaltung gegenwärtiger und zukünftiger Lebensräume mitzuarbeiten – analytisch, kreativ und innovationsfreudig. In allen wissenschaftlichen Bereichen spielt, wie auch in der künstlerischen Entwicklung, die Praxisnähe eine große Rolle. Prüfaufträge, Gutachtertätigkeit und Produktentwicklung sind bei Bauingenieuren ebenso wichtig wie bei Medienentwicklern oder Designern.
An der Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der Bauhaus-Universität Weimar ist zum 1. Mai 2026 an der Professur »Werkstoffe des Bauens« am F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde eine Stelle als
wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)
in der AG Zementchemie/Elektronenmikroskopie
zu besetzen. Die Stelle ist auf 36 Monate befristet. Eine Verlängerung ist nach den geltenden Regelungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) möglich. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 30 Stunden (75 %).
Inhalte:
Im Rahmen des von der DFG und GAČR geförderten bilateralen Forschungsprojekts »Optimisation of clinker melt for sustainable cement production (OptiMelt)« umfasst die ausgeschriebene Stelle die Bearbeitung eines zentralen Teilprojekts. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, einen wissenschaftlichen Beitrag zur Reduktion von CO₂‑Emissionen in der Portlandzementherstellung zu leisten. Im Mittelpunkt steht die Optimierung von Klinkerschmelzen zur Verbesserung der Reaktivität. Ein besonderer Fokus liegt darauf, die Rolle von Neben- und Spurenelementen bei der Schmelzbildung zu analysieren, um daraus Optimierungsstrategien für eine energie- und ressourceneffizientere Klinkerproduktion abzuleiten.
Das Vorhaben wird gemeinsam durchgeführt von drei Partnerinstitutionen: dem Verein Deutscher Zementwerke (VDZ), Düsseldorf, dem VUSH Forschungsinstitut für Baustoffe in Brno, Tschechische Republik sowie der Bauhaus‑Universität Weimar.
Aufgabenbereich:
Die ausgeschriebene Stelle umfasst ein breites Spektrum wissenschaftlicher Tätigkeiten, darunter:
Einstellungsvoraussetzungen:
Die Vergütung richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.
Bei Fragen steht Ihnen gern Dr. Christiane Rößler (christiane.roessler@uni-weimar.de) zur Verfügung.
Der Bauhaus-Universität Weimar sind Vielfalt und Chancengleichheit wichtige Anliegen. Wir setzen uns für ein familienfreundliches und diskriminierungsarmes Arbeitsumfeld ein und verfolgen eine gleichstellungsfördernde, vielfaltsorientierte Personalpolitik. Daher freuen wir uns besonders über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen, Biographien und Persönlichkeiten. Ein strategisches Ziel der Bauhaus-Universität Weimar ist die Erhöhung des Frauenanteils im wissenschaftlich-künstlerischen/akademischen Bereich. Die Bauhaus-Universität Weimar bittet daher Wissenschaftlerinnen, Gestalterinnen und Künstlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt.
Ihre Bewerbung, mit den üblichen aussagekräftigen Unterlagen, richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer B+U/DMP-02/26 bis zum 1. April 2026 an:
Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Bau und Umwelt
FIB / WdB – Betriebsleitung
Herrn Dr. Thomas Baron
Coudraystraße 11 b
99421 Weimar
E-Mail: thomas.baron@uni-weimar.de
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